7/14/2017

video
"Anchorman"

Venezia July 2017

It's all about what it is. In front of the giardini in Venice there was this lovely yacht. I was simply amazed at the reflections on the anchor. Because I had the selfiestick on my phone I managed that the sound did not work. But this failure makes the medium audible. It's a different information as we are used to. But what about the title? Well, I didn't know what an "Anchorman" is. I googled for it. It's the guy introducing the news on television. But here it isn't about information. The audio reveals the maschine or medium I recorded this video. I made it just because of the nice reflection. No other explanation seems striking or needed. Maybe it's my comment on commenting art or even this video. Even this text is something we don't need that much. I prefer the beauty and maybe this short videofilm is only about that. And after all I prefer thinking about the medium too. Just listen.   

3/29/2017



Fotos by Joanna Pianka

In der Schwebe. Einige Tafeln zur künstlerischen Form und Formgenese

23.03. - 29.03.2017

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Donnerstags in der Bibliothek” der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien.


In seiner an der Akademie der bildenden Künste in Wien eingereichten Dissertation entwickelte Marc Michael Moser eine Lektüre der Kunst Michelangelos, die sich speziell mit der Sensibilität in der künstlerischen Tätigkeit und in Folge dessen mit der Plastizität künstlerischer Werke auseinandersetzte.

Die in der Ausstellung präsentierten Bildertafeln geben als sogenannte „hyperimages“ Analysen jener Dissertation und darüber hinaus wieder. Sie bieten zugleich einen Einblick in die Arbeit und Methode des Kunsttheoretikers.

Einerseits folgt der Weg der Tafeln in ihrer genauen Betrachtung der Frage nach der Entstehung und Entwicklung spezifischer Formen in den Werken, andererseits wird dadurch sogleich der Blick auf allgemeinere sowie vielfältige Zusammenhänge gelegt, die weit über die Analyse von Einzelwerken hinausgehen.

Die Abbildungen selbst beginnen zu argumentieren. Probleme kristallisieren sich bereits mit dem Ausbreiten des Materials (der Werke bzw. Quellen) heraus. Die Frage der Wirkung bzw. Wirkkraft diverser Konstellationen steht zur Disposition.